Bridging the Digital Gap
: Generational Differences in Technological Acceptance and Strategies for Inclusive Digital Transformation in the Workplace

  • Laura Lumetsberger

    Student thesis: Bachelor's Thesis

    Abstract

    Im Zeitalter rasanter technologischer Entwicklungen ist digitale Transformation zu einer zentralen Priorität für Unternehmen geworden. Ihr Erfolg hängt jedoch nicht nur von Systemen und Infrastruktur ab, sondern maßgeblich davon, wie Mitarbeitende mit Veränderungen umgehen. Da moderne Arbeitsplätze von mehreren Generationen geprägt sind, wirken sich unterschiedliche digitale Vorerfahrungen, Lernstile und Einstellungen zur Technologie unmittelbar auf die Akzeptanz und Umsetzung von IT-Systemen aus. Diese Arbeit geht daher der Forschungsfrage nach: Wie unterscheiden sich verschiedene Generationen in ihrer Akzeptanz von IT-Systemen am Arbeitsplatz, und welche Strategien können Unternehmen nutzen, um eine generationenübergreifende digitale Integration zu fördern? Die theoretische Grundlage kombiniert zentrale Modelle wie das Technology Acceptance Model, die Unified Theory of Acceptance and Use of Technology und das Technology-Organization-Environment-Framework. Begriffe wie Digital Natives und Digital Immigrants dienen dazu, generationale Unterschiede in digitalen Denkweisen, Lernverhalten und Erwartungshaltungen zu analysieren. Ergänzend zur Theorie wurden qualitative Interviews mit Mitarbeitenden aus vier Generationen in einem Industrieunternehmen durchgeführt. Im Fokus stand, wie die Teilnehmenden digitale Veränderungen im Arbeitsalltag erleben, wie sie mit Technologie interagieren und wie sich intergenerationale Zusammenarbeit gestaltet Die Auswertung erfolgte über ein thematisches Codierungsverfahren, das sowohl theoriebasiert als auch induktiv interpretierend angelegt war. Die Ergebnisse zeigen: Während Digital Natives neue Tools intuitiv anwenden, legen Digital Immigrants Wert auf Stabilität, klare Strukturen und Unterstützung. Trotz dieser Unterschiede zeigten alle Befragten Offenheit gegenüber digitalem Lernen, sofern Schulungen relevant und Kommunikation transparent gestaltet waren. Informeller Wissenstransfer fand häufig statt, war jedoch kaum strukturiert. Basierend auf diesen Erkenntnissen formuliert die Arbeit konkrete Handlungsempfehlungen für eine inklusive digitale Transformation: bedarfsgerechte Trainingsformate, strukturierter Generationenaustausch und partizipative Kommunikation. Sie schließt mit der Erkenntnis, dass generationenübergreifende Brücken nicht nur technologisch, sondern auch kulturell und sozial entscheidend für nachhaltigen digitalen Wandel sind.
    Date of Award2025
    Original languageGerman (Austria)
    SupervisorHarald Konnerth (Supervisor)

    Studyprogram

    • Marketing and Digital Business

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