Dendrochronological dating of wooden artefacts from Hallstatt using x-ray-CT

Michael Grabner, Johann Kastner, Johann Reschreiter, Dietmar Salaberger

Research output: Chapter in Book/Report/Conference proceedingsConference contribution

Abstract

Um Holzgegenstände dendrochronologisch datieren zu können muss die Jahringstruktur sichtbar gemacht werden. Dies geschieht üblicherweise durch Beprobung und Vermessung der präparierten Oberfläche unter dem Mikroskop. Beprobungen einzigartiger Fundstücke, wie z.B. eisenzeitliche Spanschachteln aus Hallstatt, sind jedoch ausgeschlossen. Eine Möglichkeit der Visualisierung bietet die Mikro-Röntgencomputertomografie. Diese wird dazu benutzt, um Objekte dreidimensional zu vermessen und zu digitalisieren. So können interne Strukturen wie auch Oberflächen völlig zerstörungsfrei abgebildet werden. Es ist möglich, Jahresringe in Schnittbildern darzustellen und auch die Abstände zu messen. Eine Herausforderung stellt jedoch immer noch die maximal erzielbare Auflösung dar; diese ist unter anderem auch von der Probengröße abhängig. Bei ersten Versuchen konnte z.B. ein Kochlöffel aus dem Kilbwerk (inv. Nr.75855) eindeutig auf 835 v.Chr. bzw. eine Knieholzschäftung mit Waldkante aus dem Christian von Tusch-Werk, Alter Grubenoffen (2002-69) auf das Fälldatum 1378 v. Chr. datiert werden.
Translated title of the contributionDendrochronological dating of wooden artefacts from Hallstatt using x-ray-CT
Original languageGerman
Title of host publicationStudien zur Kulturgeschichte Oberösterreichs
PublisherLand OÖ / OÖ Landesmuseum
Pages99-107
ISBN (Print)978-3-85474-174-9
Publication statusAccepted/In press - 2006
Event2. Linzer Gespräche zur interpretativen Eisenzeitarchäologie - Linz, Austria
Duration: 3 Nov 20065 Nov 2006

Conference

Conference2. Linzer Gespräche zur interpretativen Eisenzeitarchäologie
CountryAustria
CityLinz
Period03.11.200605.11.2006

Keywords

  • Mikro-RöntgenCT
  • Archäologie
  • Dendrochronologie

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