Quality improvement of buildings "Plus4Haus"

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Description

Nach der Beachtung der optimierten Energieeffizienz wird immer mehr auch das ressourcenschonende Bauen zur Selbstverständlichkeit beim Planen und Bauen von nachhaltigen Gebäuden. Die Immobilienwirtschaft spricht von einem Paradigmenwechsel, Nutzer sind laut jüngsten Umfragen sogar bereit Mehrkosten dafür in Kauf zu nehmen, wenn dabei nicht auf die Behaglichkeit und den Komfort vergessen wird. Der klima:aktiv Gebäudestandard bietet dafür ein übersichtliches und relativ einfaches Bewertungssystem, bei dem eine grundlegende Betrachtung des gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes (Konzept, Planung, Herstellung, Nutzung, Rückbau) mittels Lebenszykluskostenanalyse (LCA - Life Cycle Analysis) und Lebenszykluskostenbetrachtung (LCC - Life Cycle Costing) - soweit bisher überhaupt praktisch durchführbar – geboten wird. Mit dem sogenannten „Ökoindex 3“ (OI3) ist eine Abschätzung des Energieverbrauchs und der Umweltwirkungen durch die Rohstoffe und Herstellung eines Gebäudes mittels der Datenbank „baubook“ berechenbar, seit kurzem können neben der Gebäudehülle sogar haustechnische Komponenten bewertet werden. Somit lässt sich nun erstmals abschätzen, was die optimierte Balance zwischen passiven Komponenten (zB.: sehr gut gedämmte Gebäudehülle im „Passivhaus“) einerseits und verstärktem Einsatz von aktiven Solartechnologie-Komponenten (zB.: Photovoltaik, Solarthermie in „Aktivhaus“, „Sonnenhaus“, „Plusenergiehaus“) andererseits ist. Natürlich ist es auch eine Kostenfrage, ob eher in die Wärmedämmung oder in die Solartechnologie bzw. haustechnische Komponenten investiert wird. Langfristig wird sich das Konzept durchsetzen, welches die geringsten Lebenszykluskosten aufweist.
Period17 Oct 2012
Event titleklima:aktiv Bauen und Sanieren 2012: null
Event typeConference
LocationWels, Austria