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Verbesserungsmöglichkeiten der Supply Chain Cybersecurity in Österreich: Eine Analyse anhand von zwei ausgewählten Supply Chains

  • Elena Hirzinger

    Studienabschlussarbeit: Bachelorarbeit

    Abstract

    Motivation und Problemstellung Cyberangriffe sind eine wachsende Bedrohung für Unternehmen, da Netzwerke aufgrund der Digitalisierung immer stärker miteinander verbunden sind. Diese Angriffe haben weitreichende Auswirkungen auf die gesamte Supply Chain und können zu Produktionsschwierigkeiten, Lieferengpässe und infolgedessen zu KundInnenunzufriedenheit führen. Besonders die Medikamenten Supply Chain, die die Gesundheit der Bevölkerung gewährleistet, sowie die Milch Supply Chain, die einen westlichen Bestandteil der Ernährungsversorgung darstellt, sind für die österreichische Bevölkerung von großer Bedeutung. Die Nachfrage dieser Güter ist Teil des täglichen Lebens und unterstreicht ihre essenzielle Rolle. Um eine sichere und kontinuierliche Versorgung zu gewährleisten, ist der Schutz vor Cyberangriffen unerlässlich. Es ist daher von größter Bedeutung, die Sicherheit der Supply Chains gezielt zu stärken und mögliche Schwachstellen zu identifizieren und zu eliminieren. Konkrete Ergebnisse Die Analyse der Supply Chains zeigt, dass Richtlinien bezüglich Cybersecurity speziell auf die Milch und Medikamenten Supply Chain noch zu wenig in österreichischen Unternehmen umgesetzt werden. In österreichischen Unternehmen sind Cyberangriffe nicht unüblich und wirken sich dementsprechend auf PartnerInnen der Supply Chain aus. Um das Risiko eines Angriffes maximal zu minimieren, müssen sich alle Akteure entlang der Supply Chain schützen, um keine Kaskadeneffekte hervorzurufen. Darüber hinaus gibt es genug Datenschnittstellen, weshalb Verträge zu Cybersicherheit mit Lieferanten eine der Maßnahmen ist, welche umgesetzt werden müssen. Zu den weiteren Maßnahmen zählen Sensibilisierung der MitarbeiterInnen, Investitionen in Cybersicherheitsmaßnahmen für schnelle und effektive Reaktion auf Angriffe, regelmäßige Audits, um etwaige Schwachstellen zu minimieren und Incident Response Teams, die wenn es zu einem Angriff kommt, speziell geschult sind, um dem Problem bestmöglich entgegenzuwirken. Das Bewusstsein von Cyberangriffen muss in österreichischen Unternehmen definitiv noch gestärkt werden.
    Datum der Bewilligung2024
    OriginalspracheDeutsch (Österreich)
    Betreuer/-inCarina Hochstrasser (Betreuer*in)

    Studiengang

    • Internationales Logistikmanagement

    Zitieren

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