Abstract
Diese Arbeit stellt fortlaufende Bemühungen vor, lebende, sich selbst offenbarendeKunstwerke weiterzuentwickeln. Dabei verwenden wir weiterhin einen zuvor entwickelten kostengünstigen DIY-Biodrucker, der aus handelsüblicher 3D-Drucker-Hardware besteht. Die Bilder entstehen auf einem preiswerten Nährboden mit nicht pathogenen
Schimmelpilzen. Zu Beginn sind die Bilder leer und entwickeln sich innerhalb weniger
Tage. Im Gegensatz zur klassischen Agar-Kunst benötigen wir keinen Inkubator. Die
Kunstwerke können sichtbar platziert und während ihres gesamten Lebenszyklus betrachtet werden. Durch neue Kalibrierungswerkzeuge ist der Druckprozess zuverlässiger
und präziser geworden, ohne Projektkosten wesentlich zu beeinträchtigen. MehrfarbSchimmelbilder haben den Weg für komplexere und dynamische Bilder geöffnet. Wir
haben zwei farb-mutierte Stämme von Aspergillus nidulans in das Projekt integriert
und zwei einfach erhältliche Pilze, Penicillium roqueforti und Geotrichum candidum,
erneut evaluiert. Unser Ansatz bleibt dabei sowohl zugänglich als auch sicher für die
Anwendung im Hobbybereich. Mit dieser Arbeit möchten wir die Erkundung interdisziplinärer Kunst, Wissenschaftskommunikation und Bio-HCI weiter fördern.
| Datum der Bewilligung | 2024 |
|---|---|
| Originalsprache | Englisch (Amerika) |
| Betreuer/-in | Volker Christian (Betreuer*in) |
Studiengang
- Interactive Media