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Konzeptuelle Integration von Einkauf 4.0-Prinzipien: Eine Untersuchung am Beispiel der voestalpine Steel Division

  • Sophia Verena Wögerbauer

    Studienabschlussarbeit: Masterarbeit

    Abstract

    Die vorliegende Masterarbeit befasst sich mit der konzeptuellen Integration von Einkauf 4.0- Prinzipien in die Beschaffungsorganisation der voestalpine Steel Division. In einer Zeit in der globale Märkte immer volatiler werden und technologische Innovationen rapide voranschreiten, steht die Einkaufsabteilung vor der Herausforderung, sich neu auszurichten. Der traditionelle Einkauf ist nicht mehr ausreichend, um den aktuellen Anforderungen gerecht zu werden. Stattdessen sind digitale Transformationen und fortschrittliche Ansätze notwendig, um die Effizienz, Transparenz und Resilienz in der Lieferkette zu erhöhen. Die Arbeit beginnt mit einer detaillierten Einführung in die theoretischen Grundlagen von Einkauf 4.0, einschließlich der sieben Kernprinzipien: Informationssysteme und -technologien, horizontale und vertikale Vernetzung, Nachhaltigkeit, Agilität/Flexibilität, Unternehmenskultur, autonome Prozesse und Daten. Diese Prinzipien werden in Bezug auf ihre Relevanz und Anwendung erläutert. Es werden Best-Practices, technologische Treiber und Trends angeführt, sowie Supply Chain Visibility als strategische Stoßrichtung eingeführt. Anschließend wird die aktuelle Struktur und der Reifegrad der Beschaffungsorganisation der voestalpine Steel Division analysiert. Hierfür werden halbstrukturierte Experteninterviews durchgeführt, um qualitative Einblicke in bestehende Prozesse, Defizite und Potenziale zu gewinnen. Die Interviews basieren auf einem spezifischen Leitfaden zur Messung des Einkaufs 4.0 Reifegrades. Die beiden Praxisbeispiele „Liefertermintransparenz“ und „Replenishment Lead Time Monitor“ zeigen praktische Anwendungsfälle in der voestalpine Steel Division und erlauben eine detailliertere Analyse der bestehenden Herausforderungen und Möglichkeiten zur Optimierung der Beschaffungsprozesse. Die Analyse der Beschaffungsorganisation der voestalpine Steel Division zeigt, dass die Integration von Einkauf 4.0-Prinzipien erhebliches Potenzial bietet. Insbesondere die Implementierung von fortschrittlichen Technologien kann dazu beitragen, die Transparenz und die Kontrolle der Lieferkette zu erhöhen. Diese Technologien ermöglichen die Schaffung einer verlässlichen Datenbasis als Fundament für verlässlichere und schnellere Entscheidungen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die voestalpine Steel Division durch die Integration von Einkauf 4.0-Prinzipien ihre Leistungsfähigkeit durchaus steigern kann. Dies erfordert jedoch sorgfältige Planung, Anpassung bestehender Strukturen und Prozesse sowie die Schulung der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Langfristig gesehen kann die voestalpine aber von einer nachhaltigeren, effizienteren und widerstandsfähigeren Beschaffungsorganisation profitieren.
    Datum der Bewilligung2024
    OriginalspracheDeutsch (Österreich)
    Gradverleihende Hochschule
    • FH OÖ
    Betreuer/-inKlaus Arthofer (Betreuer*in)

    Studiengang

    • Supply Chain Management

    Zitieren

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