Die vorliegende Masterarbeit untersucht das Freizeitverhalten von Jugendlichen im Alter von 8 bis 14 Jahren in der Stadtgemeinde Vöcklabruck. Ziel ist es, Bedarfe zu erheben und Perspektiven für Angebote in der niederschwelligen Offenen Jugendarbeit zu entwickeln. Ausgehend von einem ursprünglichen Forschungsauftrag der Stadtgemeinde wurde die Arbeit schlussendlich unabhängig im Sinne einer lebensweltorientierten Herangehensweise konzipiert. Im Zentrum steht die Frage, wie Jugendliche ihre Freizeit gestalten, welche Bedürfnisse sie haben und inwieweit bestehende Angebote diese adressieren. Durch den Einsatz qualitativer Forschungsmethoden wie narrative Interviews mit Fachkräften der Jugendarbeit sowie Gruppeninterviews mit Jugendlichen werden Einblicke in die Situation in Vöcklabruck gewonnen. Den theoretischen Rahmen der Arbeit bilden Konzepte der Offenen Jugendarbeit und der Ansatz der Intersektionalität. Diese Analyse zeigt strukturelle Herausforderungen, politische Spannungen und Lücken in der Angebotslandschaft auf. Die Arbeit schließt mit Handlungsempfehlungen für eine bedarfsorientierte Weiterentwicklung der Jugendarbeit in Vöcklabruck.
| Datum der Bewilligung | 2025 |
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| Originalsprache | Deutsch (Österreich) |
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| Betreuer/-in | Martina Tißberger (Betreuer*in) |
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Jugendliche Freizeitgestaltung im Spannungsfeld von Politik, Gesellschaft und Sozialer Arbeit: Bedarfserhebung und Perspektiven freizeitorientierter Angebote für 8-14-Jährige in der Stadtgemeinde Vöcklabruck
Moser, E. (Autor). 2025
Studienabschlussarbeit: Masterarbeit