Rassismus und Diskriminierung prägen die Strukturen moderner Gesellschaften und stellen insbesondere im Gesundheitswesen eine bedeutende Herausforderung dar. Diese Arbeit untersucht institutionelle und strukturelle Formen von Diskriminierung in den Gesundheitssystemen Deutschlands und Österreichs sowie deren Auswirkungen auf rassistisch markierte Personen und ethnische Minderheiten. Der Fokus liegt auf Zugangsbarrieren, ungleichen Behandlungsqualitäten und den daraus resultierenden gesundheitlichen sowie sozialen Folgen. Diskriminierung führt nicht nur zu schlechteren gesundheitlichen Ergebnissen für die Betroffenen, sondern verstärkt auch soziale Ungleichheiten und untergräbt das Vertrauen in das Gesundheitssystem. Die Arbeit stützt sich unter anderem auf theoretische Konzepte wie „Othering“ und „Silencing“, um die Mechanismen der Marginalisierung zu analysieren. Methodisch basiert die Untersuchung auf einer systematischen Literaturrecherche und der Analyse bestehender Fallstudien, durch die Forschungslücken sichtbar wurden. Ziel ist es, zentrale Mechanismen der Diskriminierung offenzulegen und Ansätze für eine gerechtere Gesundheitsversorgung aufzuzeigen. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass strukturelle Diskriminierung weitreichende Folgen hat, die nicht nur die individuelle Gesundheit, sondern auch den sozialen Zusammenhalt und die Effizienz des Gesundheitssystems erheblich beeinträchtigen können.
| Datum der Bewilligung | 2024 |
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| Originalsprache | Deutsch (Österreich) |
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| Betreuer/-in | Karin Schreiner (Betreuer*in) & Silvia Neumann-Ponesch (Betreuer*in) |
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- Interkulturelles Pflegemanagement
Diskriminierung und Rassismus im Gesundheitswesen
Momani, T. (Autor). 2024
Studienabschlussarbeit: Masterarbeit