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Anpassungsstrategien und Optimierung der Lieferkettenresilienz in der Automobilzulieferindustrie: Integration des Pull-Prinzips zur Bewältigung von Marktvolatilität und Kundenanforderungen

  • Jansil Isamar Quintero Sembera

    Studienabschlussarbeit: Masterarbeit

    Abstract

    In der vorliegenden Masterarbeit „Anpassungsstrategien und Optimierung der Lieferkettenresilienz in der Automobilzulieferindustrie“ werden die Herausforderungen, denen global aufgestellte Automobilzulieferer gegenüberstehen, analysiert. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der kundenorientierten Absicherung der Lieferkette bzw. Optimierug der Lieferkettensesilienz. Integration des Pull-Prinzips zur Bewältigung von Marktvolatilität und Kundenanforderungen ist dabei ein näher behandelte Teilaspekt. Dabei wurden die folgende Forschungsfragen beantwortet: Forschungsfrage 1 Wie können Automobilzulieferer ihre Lieferkettenstrategien anpassen, um erhöhten Flexibilitätsanforderungen gerecht zu werden, ohne dabei betriebswirtschaftliche Ziele zu gefährden? Forschungsfrage 2 Sind die vorhandenen Pull-Prinzipien in der Produktionssteuerung ausreichend, um den dynamischen Anforderungen in der Automobilzulieferindustrie gerecht zu werden? Im Theorieteil der Arbeit wird eine umfassende Literaturrecherche durchgeführt: Dazu werden akademische Publikationen, Fachartikel, Fachbücher sowie branchenspezifische Praxisberichte herangezogen. Der Theorieteil wurde durch die Durchführung eines Pilotprojektes im Hause ZKW Group GmbH um wertvolle praxisnahe Analysen ergänzt. Die Durchführung einer Werstromanalyse bildete die Grundlage des Pilotprojekts. Im Ergebnis bleibt festzuhalten, dass durch die Anpassung der Lieferkettestrategien einschließlich der Implemetierung einer verbrauchsgesteuerten Produktionsplanung/- steuerung ein Optimum im Spannungsfeld zwischen Lieferkettenabsicherung einerseits und betriebtswirschaftlichen Erfordernissen anderseits erreicht werden kann. Mit der Projektarbeit konnte ein entsprechender Nachweis in der Praxis geführt werden. Allerdings sind aufgrund der zunehmenden Marktdynamik und der vorliegenden umfangreichen Risiken und Störgrößen weitere Maßnahmen zur Absicherung der globalen Lieferketten erforderlich. Hierzu gehört auch das vollständige Transparent machen und Bewerten aller vorliegenden Risiken und Störgrößen, um durch geeignete Massnahme nachhaltige Verbesserung zu erreichen.
    Datum der Bewilligung2024
    OriginalspracheDeutsch (Österreich)
    Gradverleihende Hochschule
    • FH OÖ
    Betreuer/-inFranz Freudhofer (Betreuer*in)

    Studiengang

    • Supply Chain Management

    Zitieren

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