Abstract
Die zunehmende Integration erneuerbarer Energien verändert die Blindleistungsflüsse im österreichischen Übertragungsnetz und erfordert neue Strategien zur Spannungshaltung. Aufgrund des rückläufigen Einsatzes konventioneller Kraftwerke gewinnen statische und quasidynamische Kompensationsanalgen an Bedeutung. In der vorliegenden Arbeit wird in einem 220-kV-Netzgebiet mittels Lastflussberechnungen der Blindleistungsbedarf analysiert und ein Referenzspannungsband definiert. Dabei wird ein ideales Kompensationselement zur Bestimmung des maximalen Blindleistungsbedarfs und zur Ableitung einer geeigneten Kompensationsgröße verwendet. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen einen erforder-lichen kapazitiven Bedarf von 200 MVAr sowie den optimalen Einsatzort. Des Weiteren werden MSCDN-, SVC- und STATCOM-Technologien hinsichtlich Spannungsregelung, Betriebsverhalten und Wirtschaftlichkeit verglichen. Dabei zeigt sich, dass quasidynamische Systeme höhere Flexibilität bieten, für den stationären Blindleistungsbedarf aber die MSCDN-Technologie die technisch-ökonomisch vorteilhafteste Lösung darstellt.
| Originalsprache | Deutsch (Österreich) |
|---|---|
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 12 Feb. 2026 |
| Veranstaltung | 19. Symposium Energieinnovation: ENERGIZING EUROPE Innovationen für eine zukunftsfähige Energiewirtschaft - TU Graz, Graz, Österreich Dauer: 11 Feb. 2026 → 13 Feb. 2026 https://www.tugraz.at/events/eninnov2026/home |
Konferenz
| Konferenz | 19. Symposium Energieinnovation |
|---|---|
| Kurztitel | EnInnov 2026 |
| Land/Gebiet | Österreich |
| Ort | Graz |
| Zeitraum | 11.02.2026 → 13.02.2026 |
| Internetadresse |
Schlagwörter
- Blindleistungskompensation, Spannungshaltung, techno-ökonomische Bewertung, MSCDN, SVC, STATCOM, Übertragungsnetz
Zitieren
- APA
- Author
- BIBTEX
- Harvard
- Standard
- RIS
- Vancouver