Abstract
Unter Berücksichtigung der Bedingungen für Integration und der Merkmale fiktionaler Fernsehinhalte fragt der Beitrag nach Möglichkeiten von Serien und Filmen, positiv auf den Integrationsprozess zu wirken. Vor diesem Hintergrund wird mit Hilfe eines Überblicks über sämtliche Tatort-Folgen zum Thema Migration sowie durch qualitative Inhaltsanalysen ausgewählter Episoden die Thematisierung von Migration in der Krimireihe Tatort beleuchtet. Dabei lässt sich eststellen, dass der Einwanderung insbesondere seit Ende der 80er Jahre erhebliche Bedeutung zukommt. Eine wesentliche Rolle spielen dabei die Sendeanstalten WDR, NDR und BR. Die fünf analysierten
Tatort-Filme beleuchten das Thema Migration vielseitig, distanzieren sich deutlich von Ausländerfeindlichkeit und zeigen Beispiele für konfliktfreies Zusammenleben auf. Vereinzelt werden auch Kriterien für gesellschaftliche Zugehörigkeit hinterfragt. Obwohl Migrantenfiguren durchwegs eher positive Eigenschaften aufweisen, werden stereotype Vorstellungen zum Teil bestärkt; darüber hinaus dominieren die deutschen Figuren maßgeblich die Erzählperspektive.
| Titel in Übersetzung | Tatort: Migration. |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Seiten (von - bis) | 5-23 |
| Fachzeitschrift | Medien und Kommunikationswissenschaft |
| Jahrgang | 54 |
| Ausgabenummer | 1 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - Jän. 2007 |
Aktivitäten
- 1 Vortrag
-
Podiumsdiskussion zu Klischees im deutschen Fernsehen: Es tut sich was. Aber was?
Ortner, C. (Redner*in)
29 Nov. 2007Aktivität: Gespräch oder Vortrag › Vortrag
Zitieren
- APA
- Author
- BIBTEX
- Harvard
- Standard
- RIS
- Vancouver