Kleinguttransporte im Eisenbahnpersonenverkehr

Publikation: Beitrag in Buch/Bericht/TagungsbandKapitel

Abstract

Bedingt durch den zunehmenden Onlinehandel und durch die immer enger werdende Vernetzung der Geschäftswelt nehmen sowohl im privaten als auch im Business-Bereich die Transportbedürfnisse an Kleingütern zu. Eine wichtige Rolle spielen dabei zeitnahe Transporte, oftmals auch über längere Distanzen. Beispiele dafür betreffen dringende Ersatzteillieferungen, Vertragsoriginale, Warenmuster oder sonstige Eilsendungen. Da derzeit keine standardisierten hochfrequenten KEP-Services existieren, werden dringende Sendungen mit Einzelfahrten auf der Straße teuer und umweltbelastend durchgeführt. Insbesondere das System Bahn bietet einen regelmäßigen Verkehr sowie hohe Geschwindigkeiten über längere Distanzen, welches synergetisch für den Transport (zeitsensibler) Sendungen genutzt werden könnte. Im Projekt CargoPV wurden dazu verschiedene Serviceszenarien und Betreibermodelle erarbeitet und analysiert. Besonders erfolgsversprechend ist jene Variante, in der ein Bahnbetreiber (im Projekt die ÖBB-PV) einen vom Bahnsteig rasch und gut zugänglichen Raum im Zug zur Verfügung stellt und einem übergeordneten "CargoPV-Betreiber" vermietet. Es wurde ein Entwurf eines geeigneten CargoPV-Regals für die Installation in so einem Bereich des Zuges erstellt und ein 3D-Modell konstruiert.
Titel in ÜbersetzungSmall Goods Transport Service in Passenger Rail Transport
OriginalspracheDeutsch
TitelJahrbuch der Logistikforschung 2019
Herausgeber (Verlag)Trauner Verlag Linz
Seiten95-105
PublikationsstatusVeröffentlicht - 2019

Schlagwörter

  • Kleinguttransport
  • Öffentlicher Verkehr
  • Eilsendungen
  • Hochfrequente KEP-Services
  • Nachhaltigkeit

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