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„Familienwohnen“ am Beispiel von SOS-Kinderdorf: Perspektiven von Adressat*innen, Fachkräften und Betreibenden

    Publikation: Andere BeiträgeSonstiger Beitrag

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    Abstract

    In dieser qualitativen Forschungsarbeit wird das Konzept des Familienwohnens in Oberösterreich (OÖ) als innovatives Unterstützungsangebot der Kinder- und Jugendhilfe Oberösterreich (KJH OÖ) im Auftrag des SOS-Kinderdorfes Altmünster untersucht. Ziel ist es, das Weiterentwicklungspotenzial des Angebots durch Analyse und Auswertung der unterschiedlichen Perspektiven, der beteiligten Akteur*innen sichtbar zu machen. Im Rahmen des Forschungsprojekts waren drei Erhebungsphasen geplant, wobei die dritte aufgrund der unzureichenden Beteiligung der behördlichen KJH nicht durchgeführt werden konnte. In einer ersten Erhebungsphase wurden qualitative Interviews mit Adressat*innen und Fachkräften geführt und die Ergebnisse in einer Diskussionsgruppe mit Betreibenden diskutiert. Die Forschungsergebnisse machen Entwicklungspotenziale in den Bereichen beteiligungsorientierter Zielarbeit, dem Austausch zwischen den Familien als auch der Kommunikation zwischen Familienwohnen und Behörden sowie der interinstitutionellen Vernetzung sichtbar. Insgesamt wird das Familienwohnen in OÖ von den befragten Akteur*innen als positive und gelingende Maßnahme zur Stabilisierung von Familiensystemen beschrieben. Die Forschungsarbeit bietet hiermit auch erste empirische Einblicke in ein bisher wenig erforschtes Feld und fasst praxisnahe Empfehlungen zur Weiterentwicklung des Angebots zusammen.
    OriginalspracheDeutsch (Österreich)
    Herausgeber (Verlag)Fachhochschule Oberösterreich
    Seitenumfang57
    PublikationsstatusVeröffentlicht - 2025

    Publikationsreihe

    NameForschungswerkstatt Bachelor Soziale Arbeit
    Band2023

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