Abstract
Motivation: Die Biokraftstoff-Produktion und -Verwendung wird im Hinblick auf die Verknappung fossi-ler Energieträger und der daraus resultierenden Abhängigkeiten und Preisexplosionen sowie enormer Umweltverschmutzung und Klimaerwärmung von immer entscheidender Bedeutung. Die Verwendung von Biomasse (u.a. Reststoffe) zur Biokraftstoffherstellung stellt dabei eine wesentliche Option mit zahl-reichen Vorteilen (z.B. Reduktion der CO2-Emissionen) dar. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen sogenannten Biotreibstoffen der ersten, zweiten und dritten Generation.
Ergebnisse: Wirtschaftliche Untersuchungen für Österreich zeigen, dass das Bioenergiepotential aus derzeit ungenutzten Reststoffen, wie Stroh, Holzzuwachs und Altpapier weitgehend überschätzt wurde. Die drei Reststoffe könnten in Summe nur knapp 19 % der vorhandenen Autos in Österreich betreiben.
Schlussfolgerung: Eine Änderung in der landwirtschaftlichen Produktion zu einem „integrierten Sys-tem“ wäre ein mögliches Szenario, um die notwendigen Biokraftstoffe für Österreich aus der heimischen Landwirtschaft zu gewinnen. Durch die Kombination der Produktion von Bioethanol der ersten und zweiten Generation könnten fossile Energieträger im österreichischen Verkehrsbereich substituiert wer-den.
Titel in Übersetzung | Bioethanol as fuel in Austria |
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Originalsprache | Deutsch |
Titel | Energieeffiziente Mobilität |
Herausgeber (Verlag) | Shaker Verlag |
Seiten | 15-24 |
ISBN (Print) | 9783832295615 |
Publikationsstatus | Veröffentlicht - 2010 |
Schlagwörter
- Bioethanol