Österreichische Kinder im Lockdown. Ausgewählte Ergebnisse der internationalen Studie "Kinder, Covid-19, Medien"

Publikation: Beitrag in Buch/Bericht/TagungsbandKapitel

Abstract

Die internationale Studie »Kinder, Covid-19, Medien« wurde zwischen dem 31. März und dem 26. April in insgesamt 42 Ländern durchgeführt. Die österreichischen Kinder gaben im Vergleich zum internationalen Durchschnitt häufiger an, dass sie Freund*innen und Großeltern nicht mehr sehen konnten – insgesamt lässt sich feststellen, dass die befragten Österreicher*innen mehr Sorge um ihr Umfeld hatten also davor, selbst am Coronavirus zu erkranken. Beim Wissen zum Virus (Herkunftsland, Risikogruppen, Symptome und Maßnahmen) schnitten die befragten Kinder in Österreich überdurchschnittlich gut ab. Bei den abgefragten Bewältigungsstrategien wurden tragfähige Beziehungen als wichtige Ressource sichtbar. Auch aber Medien spielten hier eine wichtige Rolle – vor allem auch um soziale Kontakte aufrecht zu erhalten. Bei künftigen Maßnahmen ist es entsprechend wichtig, die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen stärker einzubeziehen.
OriginalspracheDeutsch (Österreich)
TitelBericht zur Lage der Kinder- und Jugendgesundheit in Österreich 2020
UntertitelUnser Schwerpunktthema: Kinder, Jugendliche und die Coronapandemie
ErscheinungsortWien
Seiten45-53
PublikationsstatusVeröffentlicht - Okt. 2020

Schlagwörter

  • Corona, Covid-19, Lockdwon, Kinder, Österreich

Zitieren