PowerTeams - Kollaboratives Engineering von Smart Grid Applikationen

Projektdetails

Beschreibung

Ausgangssituation und Problem:
Der erhöhte Einsatz verteilter Energiequellen führte in den letzten Jahren zu einem Paradigmenwechsel in Bezug
auf Planung und Betrieb von elektrischen Verteilsystemen. Dabei ist eine fortschreitende Digitalisierung des
Energiesystems mit entsprechenden Automatisierungs- und Steuerungslösungen und fortschrittlichen
Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) als Schlüsselelement zu sehen, um zukünftige
Herausforderungen zu bewältigen. Das elektrische Energiesystem entwickelt sich dabei von einem Einzelsystem
zu einem cyber-physischen System von Systemen. Um der damit einhergehenden erhöhten Komplexität zu
begegnen, wurden diverse neue Methoden für den Engineering-Prozess entwickelt. Eine Gemeinsamkeit aller
Ansätze ist es, dass sie monolithisch und nur aufwändig erweiterbar sind und die Interoperabilität zwischen
verschiedenen Ingenieurdienstleistungen nur in sehr geringem Ausmaß gegeben ist. Außerdem bieten sie kaum
Unterstützung für einen kollaborativen Entwicklungsprozess, obwohl erwartet wird, dass das Engineering
zukünftiger Energieanwendungen die Zusammenarbeit zwischen Expertinnen und Experten aus verschiedenen
Bereichen notwendig machen wird.
Ziele und Vorgehen:
PowerTeams adressiert diese Schwächen mit einem Konzept einer modellbasierten, serviceorientierten und
kooperativen Entwicklungs- und Validierungsplattform für Smart Grid Anwendungen. Das Ziel ist die Erschaffung
einer skalierbaren Architektur eines interoperablen, verteilten und serviceorientierten Ökosystems, das
kollaborierenden Expertenteams modulare Dienstleistungen für ein automatisationsgestütztes Engineering über
den gesamten Lebenszyklus der Anwendungen anbietet.
Es ist der Anspruch, dem Ingenieur / der Ingenieurin in jeder Engineeringphase – Spezifikation, Entwicklung,
Validierung, Abnahme und Deployment – so viel automatisierte Unterstützung wie möglich anbieten zu können,
bspw. durch Methoden des automatisierten Engineerings, wie sie bereits in früheren Projekten entwickelt
wurden.
Solche verfügbaren Ergebnisse werden in PowerTeams in der Form von Diensten (Services) eingebunden.
Konkret wird die Architektur eines Integrationshubs entwickelt, über den die Services integriert werden können
und der dabei die Interoperabilität zwischen den Diensten ermöglicht. Der Integrationshub basiert selbst auf
serviceorientierten Methoden sowie Konzepten des Cloud-Computing und stellt die Kernkomponente der
PowerTeams Plattform dar.
Es wird daher ein Ansatz entwickelt, der es ermöglicht über den Integrationshub auch externe Dienste, bspw. zur
Verwendung spezieller Laborinfrastruktur und Datenplattformen, als Services einbinden zu können. Ein weiteres
explizites Ziel ist es zu analysieren, wie die verteilte Entwicklung und Validierung zwischen mehreren Teams
unterstützt werden kann.
KurztitelPowerTeams
StatusLaufend
Tatsächlicher Beginn/ -es Ende01.04.202230.09.2024

Förderagentur

  • Klima und Energie Fonds

Fingerprint

Erkunden Sie die Forschungsthemen, die von diesem Projekt angesprochen werden. Diese Bezeichnungen werden den ihnen zugrunde liegenden Bewilligungen/Fördermitteln entsprechend generiert. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.