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NanoPrecMed - Nanobiopartikel für die Präzisionsmedizin

Projektdetails

Beschreibung

Hauptziel ist die Grundlagen für die Bildung eines neuen, z.Z. stark unterrepräsentierten Biotech-/Biopharma-Industriesektors in den teilnehmenden Regionen zu schaffen, der für die Verbesserung der Innovationsfähigkeit und die wirtschaftliche Entwicklung der Regionen von wesentlicher Bedeutung ist. Dies ist aufgrund zweier Tatsachen außergewöhnlich:

1. Biotechnologie-/Biopharmabranche hat eine der höchsten Wertschöpfung weltweit.
2. Regionen verfügen über führende Lebenswissenschaften-Universitäten und Forschungsinstitute.

Daraus folgt, dass diese Universitäten und Forschungsinstitute nicht angemessen organisiert sind und sich nicht für Innovation, die Gründung von Spin-off-Unternehmen und die Schaffung/Entwicklung von branchenspezifischem Humankapital einsetzen. Die teilnehmenden Regionen können es sich nicht leisten, auf diese Industrie zu verzichten, wenn sie erwarten, dass ihre Wirtschaft, ihre Gesundheit und ihr allgemeiner Wohlstand wachsen sollen.

Glücklicherweise verfügen die teilnehmenden Regionen über die genügende Anzahl an Universitäten/Forschungsinstituten auf dem innovativen Gebiet der Nanobiopartikel (NBP). NBP dienen als gezielte Träger für therapeutische Mittel und andere bioaktive Moleküle (z.B. Impfstoffe). Unser Konsortium umfasst sechs Universitäten und Forschungseinrichtungen, die in den vier AT-CZ-Regionen arbeiten. Wir verfügen über orthogonale Ressourcen (Know-how und Infrastruktur) für die gemeinsame Arbeit (Wissenstransfer, Austausch von Personen).

Wir planen:
1. Aufbau eines Konsortiums für die Ausbildung von Student:innen, jungen Forscher:innen, Wissenschaftler:innen aus der Industrie und künftigen Hochschulmitarbeiter:innen

2. Generierung von geistigem Eigentum für die Gründung neuer, regionaler Biotech/Biopharma-KMU

3. Aufbau von 3 Vorzeigebeispielen zur gemeinsamen Entwicklung theragnostischer Produkte mit globalen Marktaussichten:

i) mRNA-NBP-basierter Impfstoff gegen durch Zecken übertragene Enzephalitis

ii) NBP für die RNA-Behandlung von Hepatitis-B-Virusinfektionen

iii) Oberflächenmodifizierung von extrazellulären Vesikeln zur selektiven Aufnahme von Krebszellen

4. Vereinsgründung zur längerfristigen Förderung von Aktivitäten

Kurzfristige Vorteile für die Region: Ankurbelung der Wirtschaft im Biotech-/Biopharma-Sektor; mittel- und längerfristig: Anziehung mittlerer bis großer Akteure in dem Sektor.

Innovation:
Bei der Gründung des Konsortiums wird eine Schlüsselkomponente die Ausbildung von Wissenschaftler:innen aus der Industrie durch Forschungskooperationen sein. Es werden neue akademisch-industrielle Partnerschaften gebildet, die sich auf die Konzeption und Entwicklung fortschrittlicher Therapeutika und Diagnostika für die unmittelbare kommerzielle Entwicklung konzentrieren. Die Mitglieder des Konsortiums werden in der Schaffung ihres eigenen geistigen Eigentums und die Einreichung von Patentanträgen gefördert, was zur Gründung eigener Biotech-/Biopharma-Ausgründungen führen kann. Die Mitglieder werden direkt mit einer interregionalen, aufstrebenden Biotech-/Biopharmaindustrie verbunden sein, die für den Technologietransfer, die Innovation und das Wirtschaftswachstum wichtig ist. Der Verein wird als Biotech-Denkfabrik/Inkubator in den Regionen dienen.

Ergebnisse und Nutznießer:
Die Stakeholder sind Konsortiumsmitglieder, Student;innen, Postdocs und Nachwuchswissenschaftler:innen. Weitere Beteiligte sind neue und bestehende KMU, die als Arbeitgeber in der Region dienen. Weitere Interessengruppen sind regionale und internationale Investoren. Die Mitglieder des Konsortiums werden engere Beziehungen in den Bereichen Aus- und Weiterbildung, gemeinsame Nutzung wichtiger Ausrüstungsressourcen und Befähigung von Nachwuchswissenschaftler:innen zur Entwicklung multidisziplinärer Forschungskarrieren aufbauen.
Durch die Ausbildung von Wissenschaftler:innen und durch Forschungskooperationen werden neue akademisch-industrielle Partnerschaften entstehen, die sich auf die Entwicklung und Herstellung von Therapeutika und Diagnostika konzentrieren. Das Konsortium wird gestärkt durch: neues geistiges Eigentum, Patentanmeldungen; eigene Biotech-/Biopharma-Unternehmen; Schaffung von Arbeitsplätzen für: ausgebildete Student:innen, promovierte Forscher:innen, Absolvent:innen regionaler biowissenschaftlicher Universitäten/Forschungsinstitute, Finanz- und Managementpersonal.

Die Gründung von Spinoff-Unternehmen und die Unterstützung bestehender KMU werden Investitionen in den teilnehmenden Regionen durch regionale/internationale Investoren anregen. Die Investoren werden die Gründung von klinischen Forschungseinrichtungen fördern, die mit dem aufstrebenden Sektor der Biotech-/Biopharmaindustrie zusammenarbeiten. Diese werden für die cGMP-Herstellung, nicht-klinische ADME/Toxikologie-Studien und für das Management klinischer Studien benötigt.
KurztitelNanoPrecMed
StatusLaufend
Tatsächlicher Beginn/ -es Ende01.05.202430.04.2027

Förderagentur

  • Interreg Österreich - Tschechien 2021-2027

UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung

2015 einigten sich UN-Mitgliedstaaten auf 17 globale Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) zur Beendigung der Armut, zum Schutz des Planeten und zur Förderung des allgemeinen Wohlstands. Die Arbeit dieses Projekts leistet einen Beitrag zu folgendem(n) SDG(s):

  1. SDG 4 – Qualitativ hochwertige Bildung
    SDG 4 – Qualitativ hochwertige Bildung
  2. SDG 9 – Industrie, Innovation und Infrastruktur
    SDG 9 – Industrie, Innovation und Infrastruktur

Fingerprint

Erkunden Sie die Forschungsthemen, die von diesem Projekt angesprochen werden. Diese Bezeichnungen werden den ihnen zugrunde liegenden Bewilligungen/Fördermitteln entsprechend generiert. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.