Projektdetails
Beschreibung
Das Projekt ROBERTA knüpft an die technologische Entwicklung von vollautomatisierten Bussen (SAE-L4) und den immer häufiger auftretenden Medienberichten über Tests in europäischen Städten an und untersucht, inwiefern sich die technologische Reife von L4-Bussen für den ergänzenden Einsatz im öffentlichen Regelbetrieb in Österreich eignet. Darauf aufbauend beantwortet ROBERTA die Frage, wie in Zukunft ein Mobilitätsangebot in Österreich zur Verfügung gestellt werden kann, das zumindest den jetzigen Stand abbildet oder noch besser hinsichtlich zeitlicher und räumlicher ÖPNV-Verfügbarkeit wird. Darüber hinaus strebt das ROBERTA-Konsortium die Stärkung der internationalen Wettbewerbssituation an und zielt auf eine Integration von ROBERTA als Teil zukünftiger europäischer Projekte und Kooperationen ab.
Das übergeordnete Ziel ist, alle Nutzergruppen unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft und möglicher Einschränkungen ihrer persönlichen Mobilität mit ausreichender Qualität und Sicherheit zu wirtschaftlich vertretbaren Kosten ein flexibles, skalierbares und inklusives Mobilitätsangebot durch die Ergänzung mit vollautomatisierten Bussen (Level 4 Automatisierung mit ausgebildetem Sicherheitspersonal) zur Verfügung zu stellen und damit einen Beitrag zur Verbesserung des ÖPNV-Angebots und zur Verlagerung des Verkehrsaufkommens in Richtung ÖPNV zu leisten.
Auf dem Weg zur Zielerreichung sind unterschiedliche Herausforderungen zu meistern. Zum einen ist die Komplexität bestehender Lösungen bei Busbetreibern hinsichtlich Busflotte und Flottenmanagementsysteme zu nennen. ROBERTA strebt dabei eine überregionale, skalierbare Lösung anstelle eines lokalen „Inselbetriebes“ an: Der Regelbetrieb in den Pilotgebieten wird nicht als technologische und prozedurale Einzellösung entwickelt, sondern die Möglichkeit bieten, die erarbeiteten Lösungen in weiteren Regionen Österreichs einzusetzen. Es wird zum anderen herausfordernd, Planungsprozesse (Strecken, Ausschreibung) aus Sicht von Verkehrsverbünden an geänderte Anforderungen von automatisierten Bussen anzupassen und die Prozessänderungen in den Betriebsablauf der Busbetreiber zu integrieren. Die Langzeittragfähigkeit betrifft unterschiedliche Aspekte: Die Entwicklung der Fahrzeugkosten, die durch Skalierungseffekte längerfristig niedriger werden; die Gestaltung der Busse (mit/ohne Fahrersitz); rechtliche Rahmenbedingungen, die den sicherheits- und nutzerzentrierten Einsatz von L4-Bussen regeln und auch die Wirtschaftlichkeit beeinflussen (z.B. Notwendigkeit von Sicherheitslenker:innen); die Akzeptanz von automatisierten Bussen durch die Nutzer:innen.
Der europaweit einzigartige Ansatz des ROBERTA-Projekts besteht darin, in vier ausgewählten Pilotregionen (die städtische, vorstädtische und ländliche Umgebungen repräsentieren) jeweils mindestens einen kommerziell verfügbaren L4-Bus des Typs M2/M3 für die Dauer eines Jahres in das bestehende öffentliche Verkehrsnetz zu integrieren. Die Teststrecken haben dabei eine Länge von 10 bis 20 Kilometern. Die operative Durchführung dieser Busverkehre obliegt den lokalen Verkehrsbetrieben in den jeweiligen Pilotregionen. Die breite Akzeptanz und Umsetzungsbereitschaft dieses Vorhabens wird durch die aktive Unterstützung der jeweiligen Bundesländer sowie der Sozialpartner in allen beteiligten Regionen gewährleistet. Dies unterstreicht die koordinierte Zusammenarbeit aller relevanten Akteure bei der Erprobung und Skalierung autonomer Mobilitätslösungen im ÖPNV.
Das übergeordnete Ziel ist, alle Nutzergruppen unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft und möglicher Einschränkungen ihrer persönlichen Mobilität mit ausreichender Qualität und Sicherheit zu wirtschaftlich vertretbaren Kosten ein flexibles, skalierbares und inklusives Mobilitätsangebot durch die Ergänzung mit vollautomatisierten Bussen (Level 4 Automatisierung mit ausgebildetem Sicherheitspersonal) zur Verfügung zu stellen und damit einen Beitrag zur Verbesserung des ÖPNV-Angebots und zur Verlagerung des Verkehrsaufkommens in Richtung ÖPNV zu leisten.
Auf dem Weg zur Zielerreichung sind unterschiedliche Herausforderungen zu meistern. Zum einen ist die Komplexität bestehender Lösungen bei Busbetreibern hinsichtlich Busflotte und Flottenmanagementsysteme zu nennen. ROBERTA strebt dabei eine überregionale, skalierbare Lösung anstelle eines lokalen „Inselbetriebes“ an: Der Regelbetrieb in den Pilotgebieten wird nicht als technologische und prozedurale Einzellösung entwickelt, sondern die Möglichkeit bieten, die erarbeiteten Lösungen in weiteren Regionen Österreichs einzusetzen. Es wird zum anderen herausfordernd, Planungsprozesse (Strecken, Ausschreibung) aus Sicht von Verkehrsverbünden an geänderte Anforderungen von automatisierten Bussen anzupassen und die Prozessänderungen in den Betriebsablauf der Busbetreiber zu integrieren. Die Langzeittragfähigkeit betrifft unterschiedliche Aspekte: Die Entwicklung der Fahrzeugkosten, die durch Skalierungseffekte längerfristig niedriger werden; die Gestaltung der Busse (mit/ohne Fahrersitz); rechtliche Rahmenbedingungen, die den sicherheits- und nutzerzentrierten Einsatz von L4-Bussen regeln und auch die Wirtschaftlichkeit beeinflussen (z.B. Notwendigkeit von Sicherheitslenker:innen); die Akzeptanz von automatisierten Bussen durch die Nutzer:innen.
Der europaweit einzigartige Ansatz des ROBERTA-Projekts besteht darin, in vier ausgewählten Pilotregionen (die städtische, vorstädtische und ländliche Umgebungen repräsentieren) jeweils mindestens einen kommerziell verfügbaren L4-Bus des Typs M2/M3 für die Dauer eines Jahres in das bestehende öffentliche Verkehrsnetz zu integrieren. Die Teststrecken haben dabei eine Länge von 10 bis 20 Kilometern. Die operative Durchführung dieser Busverkehre obliegt den lokalen Verkehrsbetrieben in den jeweiligen Pilotregionen. Die breite Akzeptanz und Umsetzungsbereitschaft dieses Vorhabens wird durch die aktive Unterstützung der jeweiligen Bundesländer sowie der Sozialpartner in allen beteiligten Regionen gewährleistet. Dies unterstreicht die koordinierte Zusammenarbeit aller relevanten Akteure bei der Erprobung und Skalierung autonomer Mobilitätslösungen im ÖPNV.
| Kurztitel | LOG-ROBERTA |
|---|---|
| Status | Laufend |
| Tatsächlicher Beginn/ -es Ende | 01.02.2026 → 31.01.2030 |
Förderagentur
- Mobilitätswende 2025/1: Mobilitätstechnologie
UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung
2015 einigten sich UN-Mitgliedstaaten auf 17 globale Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) zur Beendigung der Armut, zum Schutz des Planeten und zur Förderung des allgemeinen Wohlstands. Die Arbeit dieses Projekts leistet einen Beitrag zu folgendem(n) SDG(s):
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SDG 9 – Industrie, Innovation und Infrastruktur
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SDG 11 – Nachhaltige Städte und Gemeinschaften
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SDG 13 – Klimaschutzmaßnahmen
Fingerprint
Erkunden Sie die Forschungsthemen, die von diesem Projekt angesprochen werden. Diese Bezeichnungen werden den ihnen zugrunde liegenden Bewilligungen/Fördermitteln entsprechend generiert. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.