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iReduce - Intelligente Interdependenz-gesteuerte Alarmflut-Reduktion in KRITIS

Projektdetails

Beschreibung

Die immense Flut an Meldungen, die durch omnipräsente Überwachungs- und Steuerungs-Technologien (aka. Operational Technology, OT) in kritischen Infrastrukturen (KRITIS) laufend ausgelöst wird, stellt eine zentrale Herausforderung des effizienten und sicheren Betriebs dar. Beispielsweise werden im Zuge der Verkehrsüberwachung und -Steuerung auf Österreichs hochrangigem Straßennetz (2.249 km/166 Tunnel) pro Stunde bereits im “Normalbetrieb” mehr als 10.000 Meldungen generiert wobei sich diese Flut an Meldungen in Ausnahmesituationen durch Unmengen von (Alarm)-Meldungen (i.F. „Alarmflut“) vervielfacht. Diese Herausforderungen werden durch KRITIS-inhärente Eigenschaften wie Heterogenität, Dezentralisierung und Evolution potenziert. Dies führt zwangsläufig zu einer isolierten, d.h. ausschließlich auf einzelne OT-Objekte fokussierten Sichtweise, da die wechselseitigen Abhängigkeiten zwischen OT-Objekten („OT-Interdependenzen“) und deren Semantik gemeinhin weder bekannt sind noch maschinell verarbeitbar vorliegen. Dies macht eine intelligente Verarbeitung der Alarmflut und in weiterer Folge deren Reduktion unmöglich, sodass betriebsverantwortliche Personen mit der herausfordernden Aufgabe konfrontiert sind, manuell, unter Zeitdruck, zusammenhängende Problemlagen zu erkennen und einzuschätzen, um so schlussendlich dennoch lebens- und umweltrettende Entscheidungen treffen zu können.

Das Projekt »iREDUCE« trägt diesen zentralen Herausforderungen Rechnung, indem Basistechnologien zur Exploration semantischer OT-Interdependenzen realisiert werden, die den Kernbaustein für ein intelligentes Alarm-Management in KRITIS bilden und damit eine kontinuierliche und dynamische Alarmflut-Reduktion ermöglichen. Damit wird die Basis geschaffen, den zentralen Herausforderungen an einen effizienten & sicheren Betrieb von KRITIS aufgrund der aktuell vorhandenen Alarmflut umfassend entgegenzuwirken und Operator:innen adäquat und nachhaltig in ihrem Tagesgeschäft aber v.a. auch in Ausnahmesituationen zu unterstützen.
KurztiteliReduce
StatusLaufend
Tatsächlicher Beginn/ -es Ende01.01.202531.12.2026

Förderagentur

  • KIRAS Kooperative Forschungs- und Entwicklungsprojekte (Kooperative F&E-Projekte)

UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung

2015 einigten sich UN-Mitgliedstaaten auf 17 globale Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) zur Beendigung der Armut, zum Schutz des Planeten und zur Förderung des allgemeinen Wohlstands. Die Arbeit dieses Projekts leistet einen Beitrag zu folgendem(n) SDG(s):

  1. SDG 9 – Industrie, Innovation und Infrastruktur
    SDG 9 – Industrie, Innovation und Infrastruktur