Projektdetails
Beschreibung
Da es den europäischen Bahnen bisher nicht gelungen ist, ein automatisches Kupplungssystem für Güterwagen einzuführen, werden mechatronische Systeme benötigt, die die traditionelle Schraubenkupplung möglichst vollständig automatisiert Trennen und Verbinden können.
Auf Basis der vielversprechenden Ergebnisse des Vorgängerprojektes EntKuRo soll nunmehr im Rahmen des neuen Projektes roboCOUPLING der nächste Schritt zur technischen Einsatzreife der Systeme erfolgen. EntKuRo konnte Lösungen zeigen, wie das Aufschrauben der Kupplung (Langmachen) und das Aushängen des Kupplungsbügels (Entkuppeln) automatisiert erfolgen kann. Beim Vorgängerprojekt EntKuRo wurde im Vbhf Linz bereits ein erster Prototyp für den Entkuppler aufgebaut sowie für den Langmacher ein Labordemonstrator aufgebaut.
Im Rahmen des neuen Projektes roboCOUPLING werden nun folgende Ziele angestrebt:
(1) Der Entkuppler soll einem längeren Test unterzogen werden, um noch notwendige technische Optimierungen identifizieren und umsetzen zu können. Angestrebt wird ein TRL 7 - 8.
(2) Der Langmacher soll zu einem im Feldtest einsatzfähigen Prototyp weiterentwickelt werden, inklusive der dazugehörigen Sensorik.
(3) Der Langmacher soll in einem Feldtest in einem Verschiebebahnhof getestet werden, wobei ein TRL 6 – 7 angestrebt wird.
(4) Im Rahmen einer Sondierung sollen Konzepte für das automatische Verbinden einer Schraubenkupplung entwickelt und im Labor getestet werden (TRL 4).
(5) Abgerundet werden die Forschungsarbeiten durch ergänzende Kapitel zu Arbeitnehmerschutz, Wirtschaftlichkeit und Schnittstellen zu anderen Systemen.
In der Vergangenheit lag der Fokus der Forschung auf automatischen Kupplungssystemen. Die Möglichkeit die traditionelle Schraubenkupplung automatisiert zu trennen und auch zu verbinden, wurde bisher nicht intensiv verfolgt. Dementsprechend besteht im Projekt roboCOUPLING ein sehr hohes Innovationspotenzial. Das Thema roboCoupling. ist grundsätzlich in allen europäischen Ländern von großem Interesse und hat das Potential den europäischen Eisenbahn-Güterverkehr wirtschaftlich wie sicherheitstechnisch entscheidend zu verbessern.
Auf Basis der vielversprechenden Ergebnisse des Vorgängerprojektes EntKuRo soll nunmehr im Rahmen des neuen Projektes roboCOUPLING der nächste Schritt zur technischen Einsatzreife der Systeme erfolgen. EntKuRo konnte Lösungen zeigen, wie das Aufschrauben der Kupplung (Langmachen) und das Aushängen des Kupplungsbügels (Entkuppeln) automatisiert erfolgen kann. Beim Vorgängerprojekt EntKuRo wurde im Vbhf Linz bereits ein erster Prototyp für den Entkuppler aufgebaut sowie für den Langmacher ein Labordemonstrator aufgebaut.
Im Rahmen des neuen Projektes roboCOUPLING werden nun folgende Ziele angestrebt:
(1) Der Entkuppler soll einem längeren Test unterzogen werden, um noch notwendige technische Optimierungen identifizieren und umsetzen zu können. Angestrebt wird ein TRL 7 - 8.
(2) Der Langmacher soll zu einem im Feldtest einsatzfähigen Prototyp weiterentwickelt werden, inklusive der dazugehörigen Sensorik.
(3) Der Langmacher soll in einem Feldtest in einem Verschiebebahnhof getestet werden, wobei ein TRL 6 – 7 angestrebt wird.
(4) Im Rahmen einer Sondierung sollen Konzepte für das automatische Verbinden einer Schraubenkupplung entwickelt und im Labor getestet werden (TRL 4).
(5) Abgerundet werden die Forschungsarbeiten durch ergänzende Kapitel zu Arbeitnehmerschutz, Wirtschaftlichkeit und Schnittstellen zu anderen Systemen.
In der Vergangenheit lag der Fokus der Forschung auf automatischen Kupplungssystemen. Die Möglichkeit die traditionelle Schraubenkupplung automatisiert zu trennen und auch zu verbinden, wurde bisher nicht intensiv verfolgt. Dementsprechend besteht im Projekt roboCOUPLING ein sehr hohes Innovationspotenzial. Das Thema roboCoupling. ist grundsätzlich in allen europäischen Ländern von großem Interesse und hat das Potential den europäischen Eisenbahn-Güterverkehr wirtschaftlich wie sicherheitstechnisch entscheidend zu verbessern.
| Kurztitel | DACIO |
|---|---|
| Status | Abgeschlossen |
| Tatsächlicher Beginn/ -es Ende | 01.07.2019 → 31.03.2025 |
Förderagentur
- MdZ-Mobilität der Zukunft
UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung
2015 einigten sich UN-Mitgliedstaaten auf 17 globale Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) zur Beendigung der Armut, zum Schutz des Planeten und zur Förderung des allgemeinen Wohlstands. Die Arbeit dieses Projekts leistet einen Beitrag zu folgendem(n) SDG(s):
-
SDG 9 – Industrie, Innovation und Infrastruktur
-
SDG 13 – Klimaschutzmaßnahmen
Fingerprint
Erkunden Sie die Forschungsthemen, die von diesem Projekt angesprochen werden. Diese Bezeichnungen werden den ihnen zugrunde liegenden Bewilligungen/Fördermitteln entsprechend generiert. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.
-
Conceptual Design of Shunting Automation Elements Utilising the Digital Automatic Coupler
Himmelbauer, G. S., Hasenleithner, T., Egger, M., Skok, B., Kaltenbrunner, A. & Stadlmann, B., Sep. 2024, Proceedings of the Sixth International Conference on Railway Technology: Research, Development and Maintenance. Pombo, J. (Hrsg.). Edinburgh, UK: Civil-Comp Press, Band CCC 7.Publikation: Beitrag in Buch/Bericht/Tagungsband › Konferenzbeitrag
Open Access -
Conceptual design and evaluation of sensor technology for automatic uncoupling of railroad wagons
Himmelbauer, G. S., 17 Mai 2023. 16 S.Publikation: Konferenzbeitrag › Papier
Open AccessDatei132 Downloads (Pure)