Beschreibung
Klient:innen der Jugend-Streetwork zählen zu den sogenannten Hard-to-reach-Zielgruppen, die mit institutionalisierten Angeboten nicht (ausreichend) erreicht werden können (Diebäcker und Wild 2020). Streetwork bewegt sich dabei niederschwellig auf Jugendliche zu und setzt statt einer üblichen „Komm-Struktur“ in Institutionen auf eine „Gehstruktur“, indem sie Jugendlichen dort Unterstützungsangebote macht, wo sich diese aufhalten. Damit diese Angebote auf Akzeptanz stoßen, braucht es, wie Höllmüller (2022) beschreibt, Feldkompetenz der Sozialarbeiter:innen.Die damit einhergehenden Herausforderungen für den Feldzugang gilt es ebenso im Zuge von empirischen Erhebungen mit ebendieser Hard-to-reach-Zielgruppe zu berücksichtigen. Ausgehend davon werden im Vortrag auf Basis von Erkenntnissen aus einer im Auftrag des Amtes der Oö. Landesregierung durchgeführten Streetwork-Studie (Pöschko et al. 2024) die Herausforderungen und Gelingensfaktoren des Feldzugangs einer P&P-Befragung unter besonderer Berücksichtigung der (ambivalenten) Rolle von Schlüsselpersonen (Meier und Budde 2015) reflektiert.
| Zeitraum | 8 Nov. 2024 |
|---|---|
| Ereignistitel | ÖGS, Sektion Soziologische Methoden und Forschungsdesigsn, Wintertagung 2024: JUGENDFORSCHUNG IM ZENTRUM METHODISCHER HERAUSFORDERUNGEN UND NEUERUNGEN |
| Veranstaltungstyp | Konferenz |
| Ort | Linz, ÖsterreichAuf Karte anzeigen |
Dokumente & Verweise
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Streetwork in Oberösterreich: Kund:innenbefragung
Publikation: Buch/Bericht › Buch (Herausgeberwerk)
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Der komplexe Zugang zu Hard-to-reach-Jugendlichen in der Streetwork: eine multidisziplinäre Annäherung
Publikation: Beitrag in Fachzeitschrift › Artikel